Einstimmender Text im tanGOttesdienst Pfingstsonntag, 4.6.2006

Tango? Ja! Gottesdienst ? Ja!
Tango und Gottesdienst ? Na ja …

Vielleicht waren sie schon etwas erstaunt…Tanz, ja Tango argentino im
Gottesdienst? Da kommt eventuell schon etwas pfingstliches Überrascht-sein
auf. Gut so …
Es sind bewegte Bilder, die wir durch die Musik des Akkordeons und die zwei Tangopaare vor die Augen und auch vor die Seele gestellt bekommen.
Bewegte – je bewegende Momente …
Alte Bilder und Worte, auch die der Schrift kommen neu in Bewegung, in Fluss
stellen sich neu auf.
Feuriger Tanz, das windvolle Atmen des Akkordeons, neue Anstöße, jemand in meinen Armen, der mich führt .. Trost in der Bewegung und in der Musik finden. Das alles sind pfingstliche Tanzbilder – tänzerische Pfingstbilder.

So verbinden sich für einen Moment Tango und Gottesdienst. Das zeigt sich auch im Wort tanGOttesdienst. Nein, kein Druckfehler – eher ein Wortspiel.
Wo Tango aufhört fängt Gott an. Gemeinsam verbindende Silbe beider Worte
ist das „go“: Geh!

Pfingsten bringt wieder ins Gehen – in die Bewegung.
Frischer Wind – geistvolle Belebung – tröstende Begleitung.

Tango und Gottesdienst ?
Ja klar ! Warum denn nicht?
Es ist doch Pfingsten !

© Diakon Manfred Büsing – Hannover
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