Heilpflanze des Monats

Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember

 

Seifenkraut

(Inula helenium)

Seifenkraut

Seifenkraut hat seinen Namen von seinem hohen Gehalt an Saponinen. Der Saponinanteil ist sogar so hoch, dass man mit Seifenkraut waschen kann.

Die Saponine sind nicht nur zum Waschen geeignet, sondern sie helfen auch bei Husten und wirken harntreibend. Auch bei verschiedenen Hautleiden kann man Seifenkraut einsetzen.

 


 

Steckbrief

Heilwirkung:

schleimlösend, harntreibend, fungizid, abführend, blutreinigend, Bronchitis, Stoffwechsel anregend, chronische Hautleiden,

wissenschaftlicher Name:

Saponaria officinalis

Pflanzenfamilie:

Nelkengewächse = Caryophyllaceae

volkstümlicher Name:

Hustenwurzel, Rote Seifenwurzel, Waschlaugenkraut

Verwendete Pflanzenteile:

Kraut,Wurzel

Inhaltsstoffe:

Saponine, Flavonglykosid

Sammelzeit:

Wurzel: März und April und September und Oktober, Blätter: Juni und Juli,

Anwendung

Seifenkraut-Tee bereitet man, indem man einen Teelöffel Seifenkrautwurzel mit einem Viertel Liter kaltem Wasser ansetzt und einige Stunden ziehen lässt.
Anschliessend bringt man den Ansatz zum Sieden und seiht ihn dann ab.

Bei Husten kann man zwei Tassen von diesem Tee täglich trinken.

Auch für Waschungen und Umschläge kann man diesen Tee verwenden, am besten vermischt mit Kamillentee, sofern man Kamille verträgt. Anwendungen mit Seifenkraut sollte man keinesfalls überdosieren, denn aufgrund des hohen Saponingehaltes können Sie die Verdauungsorgane und den Harnapparat reizen.