Heilpflanze des Monats

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Alant

(Inula helenium)

Alant

Der ursprünglich aus Asien stammende Alant gehörte früher in jeden Bauerngarten.

Heute ist er jedoch nur noch in den Bauerngärten im Gebirge verbreitet und ansonsten weitgehend in Vergessenheit geraten. Dabei ist er eine vielseitige Heilpflanze.

In Thüringen wird er noch im großen Stil angebaut.

Weitere Namen des Alants lauten: Aletwürze, Altwurz, Darmwurz, Edelwurz, Glockenwurz, Grosser Heinrich, Krätzenwurz, Odinskopf.

 


 

Steckbrief

Heilwirkung:

Appetitlosigkeit, Asthma, Chronische Bronchitis, Menstruations regelnd, Leber anregend, in grösseren Dosen als Brechmittel, Wechseljahrsbeschwerden, Herstellung von Diabetikernährmitteln (Zuckerersatz)

wissenschaftlicher Name:

Inula helenium

Pflanzenfamilie:

Korbblütler = Asteraceae

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel

Inhaltsstoffe:

Inulin, ätherisches Öl, Alantsäure, Kampfer, Harze, Azulen, Pektin, Wachs, Helenin, das ist ein Gemisch aus drei Bitterstoffen

Sammelzeit:

März bis Mitte April, September bis November

Anwendung

Den Alant kann man als Tee vor allem in heilsamen Teemischungen anwenden.

Er eignet sich für Mischungen in den Bereichen Atemwege, Verdauung, Menstruation, Harntreibend. Ein Mischungsbeispiel für Bronchial-Katarrhe wäre: Alant, Veilchenwurzel, Spitzwegerich und Huflattich.